Risikolebensversicherung VergleichEine Risikolebensversicherung ist eine unabdingbare Absicherung, wenn man eine Familie, einen Lebenspartner oder einen großen Kredit absichern muss. Die Risikolebensversicherung ist eine Risikoversicherung, bei der eine Verzinsung keine Rolle spielt, weil diese Absicherung keinen Sparanteil enthält. Lediglich die Risikoüberschüsse und Kostenüberschüsse werden direkt mit dem Beitrag verrechnet und tragen dazu bei, dass die Risikolebensversicherung günstiger wird. Sehr gute sollte die Höhe der Risikolebensversicherung bedacht werden.

Die Versicherungsgesellschaften kalkulieren bei den Sterberaten mit einem sogenannten Puffer. Deswegen erwirtschaften die Gesellschaften in regelmäßiger Weise Überschüsse, die sie an die Kunden, in Form von verringerten Beiträgen, zurückgeben müssen. Dies passiert durch Beitragsrückzahlungen, also einer Verrechnung mit dem Bruttobeitrag, dass wiederum zu einem kleineren Nettobeitrag führt.

Die Absicherung genießt auch deshalb einen guten Ruf unter den Verbrauchern, da es hier keine Diskussionen um Deckungskapital, prognostizierte Überschussbeteiligung oder einem Rechnungszins gibt. Da bei der Risikolebensversicherung kein Sparanteil angekoppelt ist, ist bei der Wahl der Risikolebensversicherung der Beitrag das wichtigste Kriterium.

Nicht verzichten können Menschen auf die Risikolebensversicherung, wenn Hinterbliebene keine oder kaum Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben. Partner, die unverheiratet sind, haben keinen Anspruch aus der gesetzlichen Rentenkasse. Der Verstorbene muss mindestens 60 Monate oder 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, damit Hinterbliebene einen Anspruch auf eine gesetzliche Rente haben. Auch Familien, die mehrere Kinder ihr Eigen nennen, sollten sich Gedanken darum machen, wie ihre finanzielle Situation aussieht, wenn der Hauptverdiener stirbt.

RisikolebensversicherungAls Hinterbliebenenrente gibt es die große Witwenrente, die kleine Witwenrente und die Waisenrente. Wenn man hört, dass jeder sechste Mann und damit fast immer der Hauptverdiener einer Familie vor dem erreichen des 65ten Lebensjahr verstirbt, dann bestätigt dies die Wichtigkeit einer Risikolebensversicherung. Laut Statistik reicht der gesetzliche Mindestschutz nicht aus um den gewöhnlichen Lebensstandard aufrechterhalten zu können.

Die durchschnittliche Hinterbliebenenrente in Deutschland beträgt nur knapp über 500 Euro und die Waisenrente knapp 170 Euro. Trotz dieser alarmierenden Zahlen haben immer noch die Hälfte alle Haushalte mit Kindern in Deutschland keine adäquate Todesfallabsicherung in Form einer Risikolebensversicherung. Risikolebensversicherungen müssen nicht teuer sein.

Mit einem Risikolebensversicherung Vergleich oder auch Test durch einen Risikolebensversicherung Vergleichsrechner findet man ohne Mühe eine günstige Risikolebensversicherung online im Internet.

Bekannte und günstige Risikolebensversicherungen sind die Hannoversche Leben Risikolebensversicherung und die Europa Risikolebensversicherung. Im Risikolebensversicherung Test sind, auch bei der Stiftung Warentest, diese beiden Risikolebensversicherungen zu finden.

Wie man sieht, reichen die gesetzlichen Leistungen nicht aus, um die finanziellen Konsequenzen aus einem Todesfall aufzufangen. Bevor man eine Risikolebensversicherung beantragt, sollte man die optimale Versicherungssumme berechnen, die nötig ist, damit eine abgestimmte Absicherung für die Hinterbliebenen abgeschlossen werden kann.

In der Regel rechnet man mit dem dreifachen bis fünffachen Bruttojahreseinkommens des Versicherungsnehmers. Ist eine Familie mit Kindern abzusichern, sollte man das fünffache bis sechsfache des Bruttojahreseinkommens berücksichtigen. Hat man ein Bruttojahreseinkommen von 50 000 Euro, dann sollte man, je nach Familienverhältnis, eine Risikolebensversicherung zwischen 150 000 Euro und 300 000 Euro wählen. Muss der Versicherungsnehmer auch noch einen Baukredit absichern, dann sollte die Versicherungssumme um die Kreditsumme erhöht werden.

Risikolebensversicherung RaucherDie Beiträge in der Risikolebensversicherung variieren je nach Versicherungssumme und Versicherungsdauer. Je geringer die Versicherungssumme und je kürzer die Versicherungsdauer, desto günstiger wird die Risikolebensversicherung. Aber auch die Angaben zum Status der Familie, das Rauchverhalten, der Gesundheitszustand, das Alter und die berufliche Ausbildung und Ausrichtung und gefährliche Hobby können Einfluss auf die Beiträge haben.

Berufe, die ein gewisses Risiko mit sich tragen, müssen mit einem Beitragsaufschlag rechnen. Zu diesen Berufen gehören zum Beispiel Dachdecker und Feuermänner. Gefahrenträchtige Hobbys, nach Ansicht der Versicherer, sind Reiten, Motorradfahren oder Skifahren. Aber nicht alle Risikolebensversicherungen bestrafen diese Umstände mit einem Beitragszuschlag.

Bei den Angaben zum Gesundheitszustand können bestehende Erkrankungen, Vorerkrankungen oder ein bestehendes Übergewicht zu einem Beitragszuschlag oder sogar zu einer Ablehnung führen. Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung oder Gesundheitsfragen wird man, in der Regel, nicht finden. Eine Alternative dazu ist eine Sterbegeldversicherung mit Wartezeit.

Risikolebensversicherung GesundheitsfragenAuch Raucher müssen bei Abschluss mit einem hohen Beitragsaufschlag rechnen. Bei so mancher Risikolebensversicherung muss der Raucher fast 50 Prozent mehr an Beitrag bezahlen. Diese Aufschläge sind üblich, da Raucher, rein nach der Statistik, ein höheres Todesfallrisiko haben, als Nichtraucher. Aber auch wenn man als Raucher ein happigen Mehrbeitrag zahlen muss, sollte man auf keinen Fall auf die Idee kommen, im Antrag zu schummeln.

Der Versicherungsnehmer und die versicherte Person sollten die Fragen im Antrag immer nach Recht und Wahrheit beantworten, ansonsten verletzt man die gesetzliche Anzeigepflicht und geht das Risiko ein, dass später der Versicherer vom Vertrag zurücktritt oder beim Leistungsfall nur ein Teil der versicherten Summe auszahlt. Damit man sich für einen Tarif für Nichtraucher bei einer Risikolebensversicherung entscheiden kann, sollte man mindestens seit 12 Monaten rauchfrei sein und während der Versicherungsdauer nicht wieder anfangen zu rauchen, ansonsten ist der Versicherungsschutz hochgradig gefährdet.

Die Versicherungsgesellschaften können, in der heutigen Zeit, exakt und ohne Probleme mit einem medizinischen Test ermitteln, ob die versicherte Person in den letzten 6 Monaten geraucht hat. Kommt dabei bei einem verstorbenen Raucher heraus, dass die versicherte Person sich im Antrag als Nichtraucher beschrieben hat, können die Versicherer die Versicherungssumme nur anteilig auszahlen oder schlimmstenfalls sogar ganz verweigern.

Die Gesellschaften arbeiten auch mit einem Hinweis- und Informationssystem, genannt HSI. An diese zentrale Datei melden die Versicherer Antragsteller aus dem Gesamtbereich der Lebensversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Verbraucher, die einen Antrag auf eine Risikolebensversicherung abgelehnt bekommen, müssen damit rechnen, dass die Gesellschaft diesen Umstand an die Auskunftsdatei meldet und damit die Annahme bei einer anderen Versicherung erschwert wird.

Wollen sich unverheiratete Paare absichern, müssen sie auf eine besondere Konstellation achten. Bei der Auszahlung einer Risikolebensversicherung muss keine Einkommenssteuer bezahlt werden, aber eine Erbschaftssteuer ist zu beachten. Die Erbschaftssteuer spielt für Ehepaare eine nebensächliche Rolle, da hier ein Freibetrag von 500 000 Euro gilt. Paare, die nicht verheiratet sind, haben aber nur einen Freibetrag von 20 000 Euro zur Verfügung. Alles was darüber ausgezahlt wird, muss versteuert werden. Die Steuer muss aber nicht gezahlt werden , wenn die Partner sich über Kreuz versichern. Deshalb ist eine verbundene Risikolebensversicherung nur Ehepaaren zu empfehlen. Alle anderen sollten den Schutz vor dem Tod, in Form einer selbständigen Risikolebensversicherung abschließen.

Wenn ein Mann seine unverheiratete Lebenspartnerin absichern will,  muss die Lebenspartnerin den Vertrag abschließen und er muss zustimmen, dass sie eine Risikolebensversicherung auf sein Leben abschließt. Die Lebenspartnerin ist bezugsberechtigt und zahlt auch die Beiträge. Damit wird eine spätere Auszahlung steuerfrei, weil es der Vertrag der Lebenspartnerin ist. Es muss aber unbedingt beachtet werden, dass die Beiträge auch vom Konto der Lebenspartnerin bezahlt werden.

RestschuldversicherungWer eine Risikolebensversicherung für die Absicherung einer Baufinanzierung sucht, der sollte sich nach einer sogenannten Restschuldversicherung umschauen. Die Restschuldversicherung ist eine Unterform der Risikolebensversicherung und gibt es mit einer jährlich linear fallenden Versicherungssumme oder mit einer Versicherungssumme, die sich jährlich an die Restschuld angleicht.

Die Restschuldversicherung mit annuitätisch fallender Versicherungssumme hat den Vorteil, dass die Restschuld mit einem Todesfall vollständig gedeckt ist. Bei der Restschuldversicherung mit linear fallender Versicherungssumme kann es vorkommen, dass der Versicherungsschutz schneller fällt als die Restschuld. Dadurch kann es im Leistungsfall zu einer großen Lücke in der Absicherung kommen und die Hinterbliebenen noch einen Großteil der Restschuld selbst zahlen müssen. Damit so ein Fall nicht passiert, sollte die Restschuldversicherung mit annuitätisch fallender Versicherungssumme bei der Absicherung eines größeren Kredites gewählt werden.

Eine gute Risikolebensversicherung bietet auch eine vorzeitige Auszahlung für den Fall an, dass die versicherte Person eine unheilbare Erkrankung und nur noch eine kurze Lebenserwartung hat. Auch eine Vertragsverlängerung ohne eine erneute Gesundheitsprüfung um bis zu 15 Jahren und zahlreiche Nachversicherungsgarantien zählen zu den attraktiven Leistungserweiterungen einer modernen Risikolebensversicherung.

Leider kennen die Mehrzahl der Verbraucher nicht die verschiedenen Nachversicherungsgarantien der Risikolebensversicherung. So gibt es eine Nachversicherungsgarantie bei zahlreichen Anlässen, wie einer Heirat, der Geburt eines Kindes, einem Immobilienkauf, einer Gehaltserhöhung oder einem Berufswechsel. Auch die Umwandlung der Risikolebensversicherung in eine Kapitallebensversicherung ist möglich. Diese Umwandlung der Lebensversicherung ist aber nicht zu empfehlen.

In unserem Risikolebensversicherung Vergleich befinden sich unter anderem die Europa, VPV Versicherungen, Gothaer Versicherungen, Hannoversche Lebensversicherung, Axa Versicherung, Allianz und die Karlsruher Versicherungen. Sparen Sie, indem mit Hilfe unseres Vergleichs eine günstige Risikolebensversicherung finden. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob Sie mit der Risikolebensversicherung ein Darlehen, eine Familie, einen Partner oder eine Baufinanzierung abgesichert wissen wollen. Auch die Testsieger aus dem Jahr 2014 und 2015 aus der Zeitschrift Finanztest finden Sie in unserem Vergleich.

Eine Risikolebensversicherung kündigen kann nach mindestens einjähriger Dauer oder jederzeit zum Schluss des laufenden Versicherungsjahres. In unserem Risikolebensversicherung Vergleich bieten wir Ihnen auch die Risikolebensversicherung Testsieger aus Stiftung Warentest. Weitere interessante Absicherungen findet man im Versicherungsvergleich für eine Kfz-Versicherung, Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung gegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit oder eine Grundfähigkeitsversicherung. Mehr Angebote finden Sie auf der Startseite dieser Homepage.