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Hände versichern

In welchem Beruf sollte man seine Hände besonders gut gegen einen Unfall versichern?

Der Verlust der Funktionsfähigkeit eines Arms, einer Hand oder auch bereits einzelner Finger ist schon schlimm genug. Besonders hart trifft so eine Unfallfolge allerdings Menschen, deren Erfolg im Beruf von der vollständigen Einsatzfähigkeit ihrer Hände abhängt. Diese Berufe sind bei der Handara Unfallversicherung besonders gut aufgehoben. Aber welche Berufe sollten Ihre Hände besonders gut versichern? Solche Berufe sind z.B.

  • Osteopath
  • Fotograf
  • Designer
  • Zahntechniker
  • Gärtner
  • Drucker
  • Schlosser
  • Bäcker
  • Köche
  • Techniker
  • Elektriker
  • Heilpraktiker
  • Friseur
  • Dachdecker
  • Maurer
  • Tischler

Welche Rolle spielt die Gliedertaxe in der Unfallversicherung?

Die Gliedertaxe dient als eine einheitliche Grundlage für die Beurteilung der ‚dauernden Beeinträchtigung‘ des Versicherungsnehmers durch einen versicherten Unfall. Die Möglichkeit der unterschiedlichen Beurteilung durch den ärztlichen Gutachter wird dadurch umgangen. Den Körperteilen und Sinnen des menschlichen Körpers werden Prozentsätze zugeordnet. So wird zum Beispiel eine große Zehe gemäß AUB (Allgemeine Unfallbedingungen) mit 5 % bewertet. Wenn nun jemand durch einen Unfall seinen großen Zeh verliert, bedeutet das in der Sprache der Unfallversicherung, dass er zu 5 % invalide ist. Der Grad der Invalidität bemisst sich immer in Prozent.

Im günstigsten Tarif wird in der Regel die vom GDV vorgeschlagene Gliedertaxe angesetzt. Üblicherweise gibt es dann noch ein oder zwei hochwertigere Tarifoptionen, bei denen die Prozentsätze dann entsprechend höher sind.

Handara Gliedertaxe Premium Premium Plus
Arm 100 100
Arm bis oberhalb des Ellenbogengelenks 100 100
Arm bis unterhalb des Ellenbogengelenks 100 100
Hand 100 100
Daumen 70 80
Zeigefinger 70 80
Anderer Finger 20 20
Sämtliche Finger einer Hand maximal 100 100

Leistungen der Handara Unfallversicherung

Premium Premium Plus
Unfallbegriff    
Ertrinken / Ersticken: Gesundheitsschädigungen durch Sauerstoffentzug (Ertrinken und Ersticken) gelten als versicherte Unfälle, sofern sie unfreiwillig erlitten sind.
Nahrungsmittelvergiftung: Erleidet die versicherte Person aufgrund der Einnahme von festen und/oder flüssigen Stoffen durch den Schlund, im Glauben es würden nicht gesundheitsschädliche Nahrungsmittel zugeführt werden, eine Schädigung (bspw. wegen eines überschrittenen Haltbarkeitsdatum oder unsachgemäßer Lagerung oder Zubereitung der Nahrungsmittel), so ist dies versichert.
Alkoholklausel beim Führen eines KFZ bis: Bis zur genannten Promillegrenze sind gesundheitliche Folgen durch Unfälle beim Führen eines Kfz versichert. Über der genannten Promillegrenze greift das allgemeine Ausschlusskriterium Trunkenheit. 1,60 Promille unbegrenzt
Bewusstseinsstörungen durch Herzinfarkt oder Schlaganfall: Herzinfarkte und Schlaganfälle erfüllen den Unfallbegriff nicht und sind selbst nicht versichert. Erleidet die versicherte Person jedoch eine weitergehende Gesundheitsschädigung aufgrund eines Unfalls, dessen Ursache das getrübte Bewusstsein durch Herzinfarkt/Schlaganfall ist, sind die Folgen daraus versichert. Beispiel: Ein Autofahrer erleidet einen Infarkt und fährt nur deswegen gegen einen Baum und bricht sich beide Beine. Für die Knochenbrüche leistet die Unfallversicherung je nach vereinbarten Leistungen. Tritt jedoch auch noch die dauerhafte Lähmung (= bleibende Funktionseinschränkung = Invalidität) eines Armes auf, die jedoch nicht im BaumAnprall, sondern in der Herzattacke selbst ursächlich ist, ist keine Leistung seitens des Versicherers fällig.
Kraftanstrengungen    
Erhöhte Kraftanstrengung: Unfälle, die im direkten, kausalen Zusammenhang mit erhöhtem Kraftaufwand stehen, sind versichert. Erhöhte Kraftanstrengungen liegen zum Beispiel beim Heben, Tragen und Schieben schwerer Gegenstände vor.
Sonstige Erweiterungen    
Zahnersatz infolge Unfall: Die Gliedertaxe sieht keinerlei Invaliditätsgrad für durch Unfälle verlorene Zähne vor. Sofern also keine Kosten für Zahnersatz festgehalten sind, leistet die Unfallversicherung für z. B. beim Sport ausgeschlagene Zähne nicht, auch wenn deren Ersatz nicht nur aus optischen Gesichtspunkten Sinn ergibt und kostspielig ist. Oftmals orientieren sich die Leistungen für Zahnersatz an der Versicherungssumme für kosmetische Operationen infolge eines Unfalls. ✓ bis 60.000,- EUR Erstattung im Rahmen der Leistung für kosmetische Operationen für natürliche und künstliche Zähne.
Gipsgeld 250 EUR 500 EUR

Folgende weitere Besonderheiten bieten die Unfallversicherungen der Handara:

  • Bemerkung zum Punkt Anrechnung von Krankheiten: Keine Anrechnungen von Vorerkrankungen ausgenommen bei Osteoporose, erhöhter Kraftanstrengung u. Eigenbewegung: ab 50%
  • Generell keine Anrechnung eines Mitwirkungsanteils ab Invaliditätsgrad über 50%
  • Besondere Leistungen im Ausland (z.B. Einbettzimmer im Krankenhaus)
  • Sofortleistungen bei schweren Verletzungen Verdienstausfall von Selbständigen und Freiberuflern bei angeordneten Arztbesuchen
  • Prämienbefreiung bei Arbeitsunfähigkeit (max. 12 Monate)

Was kostet die Handara Unfallversicherung?

Jahresbeitrag Premium Premium Plus
Arzt, 300.000 VS, 35 Jahre alt 536,08 € 704,48 €
Fotograf, 150.000 € VS, 35 Jahre alt 272,08 € 356,48 €

Beispiel für Leistungen bei einem Unfall

Ein Arzt verunglückt beim Holzhacken und verliert die Funktionstüchtigkeit des rechten Zeigefingers zu 70% und des rechten Daumens zu 50%. Glück im Unglück – Er hat eine Unfallversicherung bei der Handara mit dem Tarif Premium Plus und einer Versicherungssumme von 300.000 Euro abgeschlossen.

Daumen 50% von 80% = 40%

Zeigenfinger 70% von 80% = 56%

96% von 300.000 € = 288.000 €

Er erhält also 288.000 Euro von der Versicherung ausgezahlt.