Ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung sinnvoll ?

Unfallversicherung VergleichDie Unfallversicherung gibt es als gesetzliche Unfallversicherung (GUV) und private Unfallversicherung. In beiden Unfallversicherungen werden unterschiedliche Leistungen im Schadensfall bereitgestellt. Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung stellt Leistungen ab einem Invaliditätsgrad von 20 Prozent bereit, während die private Unfallversicherung schon ab 1 Prozent Invalidität Leistungen auszahlen kann. Ein Unfallschutz über einen privaten Unfallversicherer ist besonders hinter dem Hintergrund der unzureichenden Leistungen in der gesetzlichen Absicherung als sinnvoll und notwendig anzusehen.

Welchen Schutz bietet die gesetzliche Unfallversicherung ?

Einen Versicherungsschutz in der GUV finden Arbeitnehmer, Auszubildende, Kinder, Schüler und Studenten. Berufstätige und Auszubildende haben einen Versicherungsschutz auf der Arbeit und auf dem direkten Weg zur Arbeit und zurück. Ein Arbeitsunfall ist also durch die gesetzliche Unfallversicherung (GUV) abgesichert. Kinder, Schüler und Studenten sind ebenfalls in Ihrer Kindertagesstätte, Kindergarten, Schule oder Universität und auf dem direkten Weg dahin und zurück abgesichert.

privater UnfallversicherungsschutzDas wiederum bedeutet, dass all diese Menschen in Ihrer Freizeit keinen Versicherungsschutz bekommen. Aber gerade in der Freizeit und im Sport sind Kinder und Erwachsene zum Teil großen Gefahren ausgesetzt. Gerade für diese Zeit ist eine private Unfallversicherung anzuraten. Noch schlimmer sieht es für Selbständige, Hausfrauen, Rentner und Senioren aus, die gar keinen Schutz bei einem Unfall von der gesetzlichen Unfallversicherung erwarten können. Für diese Menschen ist eine private Unfallversicherung meist die einzige Möglichkeit, sich überhaupt gegen eine unfallbedingte Invalidität abzusichern. Im Bereich der Senioren Unfallversicherung und Kinderunfallversicherung gibt es spezielle Angebote.

Auch die Insassenunfallversicherung oder Gruppenunfallversicherung spricht eine spezielle Gruppe von Verbrauchern an. Gerade die Statistik spricht für die Unfallversicherung. Nach einer Erhebung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus dem Jahre 2009 werden jährlich über 8 Millionen Menschen durch einen Unfall verletzt. Besonders viele Unfälle fallen in den Bereich des eigenen Hauses und der Freizeit. 70 Prozent der Unfälle ereignen sich im Haushalt oder in der Freizeit und gerade hier bietet die GUV keinen Versicherungsschutz.

Und wenn es zu einem versicherten Unfall kommt, dann ist die Unfallrente oder die Verletztenrente meist so niedrig, dass sie nicht für Umbauten oder ähnliches herangezogen werden kann. Eine leistungsstarker privater Unfallversicherungsschutz leistet als Schutz rund um die Uhr. Die Unfallversicherung leistet weltweit und 24 Stunden am Tag. Es spielt keine Rolle, ob man als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer unterwegs ist. Anders als bei anderen Absicherungen können die Kapitalleistungen aus dem privaten Unfallversicherungsschutz nicht verrechnet werden. Die Folgen eines Unfalls können sehr große finanzielle Einschnitte in das eigenen Leben zufügen. Auch für Taucher haben wir eine spezielle Tauchversicherung im Angebot.

Was für Leistungen kann die private Unfallversicherung versichern ?

Eine private Unfallversicherung, mit einer entsprechend hohen Versicherungssumme, kann diese finanziellen Folgen eines Unfalles abfedern. Die wichtigste Leistung der Unfallversicherung ist die Invaliditätsleistung. Die Kapitalleistung bei Vollinvalidität sollte mindestens dem 5-6 fachen Nettojahreseinkommens entsprechen.

Unfallversicherungsschutz LeistungsniveauEine solch hohe Summe kann notwendig sein, um eine Wohnung umzubauen oder ein vorhandenes Kfz umzurüsten. Nach den Musterbedingungen des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft liegt dann ein Unfall vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Bei den meisten Unfallversicherungen gilt als Unfall auch, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskel, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.

Ein Anspruch auf Versicherungsleistung kann auch bestehen, je nach Tarif und Unfallversicherungsschutz, bei Gesundheitsschäden, die typisch für einen Taucher sind, Ertrinken oder Ersticken, Erfrierungen, die aus einer rechtmäßigen Verteidigung oder aus der Rettung von Personen, Tieren oder Sachen herrühren, Vergiftungen durch Nahrungsmitteln, Vergiftungen durch gasförmige Stoffe oder Dämpfe, Infektionen durch Tollwut, Wundstarrkampf, Wundinfektion oder Zeckenbisse und Verletzungen durch gewalttätige Auseinandersetzungen, wenn die versicherte Person der privaten Unfallversicherung unfreiwillig davon betroffen wird.

Wie werden die Leistungen der privaten Unfallversicherung berechnet ?

Die Leistung der privaten Unfallversicherung wird berechnet nach der vereinbarten Versicherungssumme und der vertraglich festgelegten Gliedertaxe. Die Gliedertaxe in der Unfallversicherung liefert den Grad der Invalidität bei vollständigem Funktionsunfähigkeit oder Verlust von Sinnesorganen und Körperteilen. Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft hat hierzu eine Empfehlung rausgegeben, an die sich die Unfallversicherungen aber nicht halten müssen. So bemisst die Empfehlung der GDV bei einem Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit eines Fußes den Grad der Invalidität auf 40 Prozent.

Die private Unfallversicherung kann in ihrem Tarif davon abweichen und einen Invaliditätsgrad von 50 Prozent festsetzen. Je nach Grad der festgestellten Invalidität wird ein entsprechender Anteil der Grundsumme gezahlt. Sichert man also eine Versicherungssumme von 150 000 Euro ab und tritt ein Invaliditätsgrad von 50 Prozent ein, dann entsteht eine Leistung von 75 000 Euro. Hat man einen Unfallversicherungsschutz mit einer Progression von 500 Prozent vereinbart, dann kommt eine Kapitalleistung von 375 000 Euro zur Auszahlung. Hier kann es aber bei der Gliedertaxe und der Progressionsvereinbarung unterschiedliche Auslegungen, bei den Versicherungsgesellschaften, geben.

Unfallversicherung FristenDie Voraussetzung für eine Invaliditätsleistung aus dem privaten Unfallversicherungsschutz ist gegeben, wenn die körperliche oder geistliche Leistungsfähigkeit der versicherten Person unfallbedingt dauerhaft beeinträchtigt ist. Als dauerhaft ist eine Beeinträchtigung anzusehen, wenn sie voraussichtlich länger als 3 Jahre bestehen wird und eine Änderung dieses Zustandes nicht erwartet werden kann. Wichtig ist auch die Feststellung der Invalidität. Die private Unfallversicherung hat hier bestimmte Fristen festgelegt. Die Frist zur ärztlichen Feststellung der Invalidität und deren Geltendmachung gegenüber der Versicherung sollte nicht unter 15 Monaten liegen. Viele private Unfallversicherungen setzen hier sogar längere Fristen ein.

Der Unfallversicherungsschutz sollte auch Schutz bei Unfällen bieten, die aufgrund von Bewusstseinsstörungen eingetreten sind. Dies sollte auch dann der Fall sein, wenn dieser Unfall durch Medikamente oder Trunkenheit verursacht worden ist. Die meisten Unfallversicherungen setzen bei Trunkenheit fest, bis zu der geleistet wird. Auch wenn man Epileptiker ist, sollte man darauf achten, dass der Unfallversicherungsschutz auch bei Störungen des Bewusstseins wegen der Epilepsie leistet. Diese Leistungen findet man nicht in jedem Unfallversicherungsschutz.

Die beste Unfallversicherung zu finden ist, als würde man die Stecknadel im Heuhaufen suchen. Ein Test der Unfallversicherung in der Stiftung Warentest hilft einem da schon eher, die Unfallversicherung mit den Leistungen herauszufiltern, die auch wirklich benötigt werden. Den Unfallversicherung Testsieger aus einem solchen Test kann man ohne Bedenken online abschließen.

Bei Angeboten über eine Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen oder Gesundheitsprüfung sollte man Vorsicht walten lassen, da hier einigen Unfallversicherungen mit Ausschlüssen in den Bedingungen arbeiten. Eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr ist in der heutigen Zeit mit Minizinsen überhaupt nicht mehr zu empfehlen. Diese Art des Unfallversicherungsschutzes war schon einigen Jahren grenzwertig, so dass viele Gesellschaften diese Tarife aus ihrer Produktpalette entfernt haben. Bei einer Familie schaut man sich am besten nach einer Familienunfallversicherung um.

TodesfallsummeGerade bei der Unfallversicherung gehen die Beiträge mit den angebotenen Leistungen konform. Eine günstige oder preiswerte Unfallversicherung kann wesentlich mehr Leistungen bieten als eine teure Unfallversicherung. Bei der privaten Unfallversicherung kann man viele Einschlüsse, wie eine Übergangsleistung, eine Todesfallsumme, Tagegeld, ein Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld mitversichern. Moderne Unfallversicherungen bieten sogar eine Einmalzahlung bei schweren Krankheiten, wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall an.

Wenn die bestehende Unfallversicherung nicht mehr den aktuellen Ansprüchen genügt, dann kann man, in der Regel, ohne Probleme die Unfallversicherung kündigen. Eine laufende Unfallversicherung kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Wer ein gefährliches Risiko, wie Fallschirmspringen, Rafting oder Freeclimbing ausübt, kann dieses Hobby zu einer Beitragserhöhung führen.

Eine gute Unfallversicherung bietet auch eine sogenannte Innovationsklausel an. Damit werden zukünftige Bedingungsverbesserungen, die keine Beitragserhöhung bewirken, immer automatisch zum neuen Vertragsbestandteil. Somit hat der Verbraucher immer den aktuellen und optimalen Versicherungsschutz, ohne das er sich darum kümmern muss. Die Unfallversicherung der Haftpflichtkasse Darmstadt hat diese Innovationsklausel und zählt auch zu den leistungsstärksten Unfallversicherern in Deutschland. Mit einem Unfallversicherung Vergleich bekommt man eine günstige Unfallversicherung mit attraktiven Leistungen.

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