Private Rentenversicherung Vergleich
Die private Rentenversicherung wird angesichts der angespannten Lage der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung immer wichtiger. Eine private Rentenversicherung, die als klassische Form abgeschlossen wird, investiert die Beiträge überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere. Man spricht von dieser Art der privaten Altersvorsorge von einer aufgeschobenen Rentenversicherung.

Bei einer sofort beginnenden Rentenversicherung spricht man von einer Sofortrente.Bei dieser Art der privaten Altersvorsorge gibt es zwar keine staatliche Förderung, aber trotzdem hat eine private Rentenversicherung durchaus seine Vorteile. Sie bietet eine lebenslange Mindestrente, die schon bei Abschluss des Vertrages garantiert ist. Man hat so eine hohe Planungssicherheit. Der Versicherungsnehmer hat auch bei Beginn der Rente die Möglichkeit zwischen einer privaten Rente und einer Kapitalabfindung.

Am Anfang scheinen die staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte, wie die Riester Rente oder Direktversicherung, einen großen Vorteil zu haben, aber die private Rentenversicherung holt diesen Vorteil bei Rentenbeginn wieder auf. Wenn die Rente aus den staatlich geförderten Produkten zu 100 Prozent versteuert werden müssen, wird der Nachteil privaten Rentenversicherung zum Vorteil.

Eine private Rentenversicherung muss bei Beginn der Rente nämlich nicht vollständig versteuert werden, sondern nur der vergleichsweise niedrige Ertragsanteil. Der Ertragsanteil liegt bei einem Versicherungsnehmer, der seine Privatrente erstmals mit 65 Jahren ausbezahlt bekommt, bei 18 Prozent. Das bedeutet, dass nur 18 Prozent der privaten Rente versteuert wird. Der steuerpflichtige Anteil liegt bei einem 60 jährigen bei 22 Prozent und bei einem 62jährigen bei 21 Prozent. So muss der Inhaber einer privaten Rentenversicherung keine Angst vor der Steuer zu haben. Eine private Rentenversicherung ist also eine attraktive Möglichkeit, eine private Altersvorsorge aufzubauen.

Private RentenversicherungEs ist nicht schwer in Deutschland, eine leistungsstarke private Rentenversicherung zu bekommen. Fast über 100 Versicherungsgesellschaften bieten eine private Rentenversicherung an. Leider hat nicht jede private Rentenversicherung die gleiche Rendite zu bieten. Die garantierte Verzinsung von 1.75 Prozent bieten zwar alle Versicherungsgesellschaften an, aber in der Überschussbeteiligung und den Gesamtkosten der privaten Rentenversicherung trennt sich die Spreu vom Weizen.

Eine private Rentenversicherung kalkuliert mit Sicherheitszuschlägen, d.h. wenn die Kosten niedriger ausfallen als erwartet, die Zinsen höher als gedacht, dann erwirtschaften sie Überschüsse. Die Versicherungsnehmer werden an diesen Überschüssen beteiligt. Je nach Kostenmanagement und Finanzmanagement der Gesellschaft erwirtschaften hier die Gesellschaften verschieden hohe Überschussbeteiligungen. Neben der garantierten Leistung spielt die Überschussbeteiligung die wichtigste Rolle bei der Beurteilung der privaten Rentenversicherung.

Hier kann es nämlich zu Schwankungen bei der gesamten Kapitalbildung von mehreren zehntausend Euros bei der Auszahlung geben. Gerade deshalb ist es wichtig, einen privaten Rentenversicherung Vergleich durchzuführen. Hier bekommt man auf einen Blick die garantierte Leistung und die Überschussbeteiligung vor Augen geführt. Auch ein privater Rentenversicherung Test, wie ihn zum Beispiel die Stiftung Warentest in regelmäßigen Abständen durchführt, sollte gesichtet werden. Eine private Rentenversicherung kann ohne Probleme online beantragt werden.

Die private Rentenversicherung ist, wie die Rürup Rente, als Altersvorsorge besonders für Selbständige geeignet. Die Fondsgebundene Rentenversicherung ist eine andere Form der privaten Rentenversicherung. Hier hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit, eine höhere Rendite, wie bei der klassischen Rentenversicherung zu erzielen. Natürlich ist hier dann die garantierte Rente niedriger als bei der klassischen privaten Rentenversicherung. Die fondsgebundene Rentenversicherung setzt auf Gewinne aus Aktiengeschäften, Rentenpapiergeschäften und Immobiliengeschäften. Auch die spätere Rente der fondsgebundenen Rentenversicherung unterliegt nur mit dem Ertragsanteil der Besteuerung.

Aber auch die klassische private Rentenversicherung kann nachträglich so verändert werden, dass die Rendite höher ausfällt. Mit der Umstellung auf eine jährliche Beitragszahlung und dem Verzicht auf unnötige Zusatzversicherungen, wie einer Versicherungssumme bei Unfalltod oder einer eingeschlossenen Zusatzversicherung, wie einer Pflegerentenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder Risikolebensversicherung, kann der Ertrag der Versicherung optimiert werden. Diese Versicherungen sind am besten in einem Versicherungsvergleich zu ermitteln.

Zusatzversicherungen, wie oben genannte, sollten selbständig abgeschlossen werden, da sie in einer privaten Altersvorsorge nichts zu suchen haben.  Bei einer jährlichen Zahlung fällt ein monatlicher Ratenzuschlag weg und die jährliche Verzinsung bringt auch einen Vorteil. Die Angehörigen können auch mit einer Rentengarantiezeit abgesichert werden.

Diese nimmt nur sehr wenig von der Rendite, sorgt aber dafür, dass im Todesfall, die Hinterbliebenen mit einer Weiterzahlung der Privatrente rechnen können. Die private Rentenversicherung kann auch eine Dynamisierung enthalten, die gewährleistet, dass die Beiträge jedes Jahr um einen geringen Prozentsatz steigen. So sorgt man dafür, dass die private Rentenversicherung jedes Jahr einen sogenannten Inflationsausgleich erfährt.

Eine beste private Rentenversicherung im Allgemeinen Sinne gibt es also nicht. Fast jede private Rentenversicherung bietet unterschiedliche Garantien und Prognosen an. Hier muss man selbst die richtige Mischung zwischen einer garantierten Rente und einer möglichen prognostizierten Überschussbeteiligung finden.