Krankentagegeldversicherung VergleichDie private Krankentagegeldversicherung ist für Arbeitnehmer, ob Angestellte oder Arbeiter, eine wichtige Ergänzung zum gesetzlichen Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch für freiwillig krankenversicherte Selbständige, die kein gesetzliches Krankengeld versichert haben oder für die die Höhe des Krankengeldes für die Deckung der Kosten nicht ausreicht, sollte die private Krankengeldversicherung eine der ersten Versicherungen sein, über die man sich informieren sollte.

Ist man Arbeitnehmer, braucht man sich bei einer Arbeitsunfähigkeit, die ersten 42 Tage, in der Regel, keine Gedanken um einen Gehaltsausfall zu machen. Ein Arbeiter oder Angestellter hat in den ersten 42 Tagen seiner Arbeitsunfähigkeit einen Anspruch auf Lohnfortzahlung gegenüber seinem Arbeitgeber. Ist der Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert, dann schließt sich nach den 42 Tagen das Krankengeld an die Lohnfortzahlung an. Ab dem 43ten Tag der Arbeitsunfähigkeit zahlt die gesetzliche Krankenkasse das Krankengeld. Hier kommt das private Krankentagegeld ins Spiel.

KrankengeldDas Krankengeld beträgt 70 Prozent des Bruttoeinkommens, höchstens jedoch 90 Prozent des Nettoeinkommens. Von dieser Auszahlungssumme zieht die Krankenkasse dann noch den Arbeitnehmeranteil zur Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung ab. Grob gerechnet erhält der Versicherungsnehmer schlussendlich ca. 75 % seines Nettoeinkommens von der Krankenversicherung.

Bei einer lang anhaltenden Arbeitsunfähigkeit muss der Arbeitnehmer also auf 25 Prozent seines Nettoeinkommens verzichten. Mit einem solch reduzierten Einkommen kann ein Arbeitnehmer bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit durch einen Unfall oder durch eine Krankheit erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bekommen.

Wenn er während dieser Zeit noch Hypotheken und Darlehen zu zahlen hat, kann dies einschneidende finanzielle Auswirkungen haben. Um dies zu vermeiden, sollte ein ausreichendener Tagessatz versichert werden. Damit geht der Arbeitnehmer einem finanziellen Problem aus dem Weg. Auch Selbständige und Freiberufler, die bei einer Krankenkasse freiwillig versichert sind, können ab dem 43ten Tag das gesetzliche Krankentagegeld bekommen.

Die freiwillige Krankenversicherung hat im Jahr 2013 einen ermäßigten Krankenversicherungssatz von 14.9 Prozent. Soll die freiwillige Krankenversicherung auch ein Krankentagegeld erhalten, muss ein Krankenkassenbeitragssatz von 15.5 Prozent bezahlt werden. Die Auszahlung darf aber nicht, mit oder ohne gesetzliches Krankengeld, das normale Nettoeinkommen übersteigen. Eine Versicherung des Krankentagegeldes bei einer gesetzlichen Krankenkasse fordert keine Gesundheitsprüfung, während man dies bei einer privaten Krankenversicherung tun muss.

Eine private Krankentagegeldversicherung lohnt sich bei aber vielen Selbständigen und auch Freiberufler. Wenn man nur den Fall nimmt, dass ein Selbständiger beziehungsweise Freiberufler einen Höchstanspruch auf das Krankentagegeld von 92 Euro am Tag im Jahr 2013 hat, dann kann es durchaus sein, dass dieser Anspruch nicht reicht, um den weiteren Lebensunterhalt und die Kosten eines Ausfalles für die Firma zu tragen. Hier sollte er sich um eine weitere private Krankengeldversicherung kümmern, die seinen Anspruch bei einer versicherten Arbeitsunfähigkeit aufstockt

Krankentagegeldversicherung GesundheitsfragenHier muss der Selbständige mit einer privaten Krankentagegeldversicherung diese Lücke schließen. Für Arbeitnehmer und Selbständige, die ein privates Krankentagegeld abschließen wollen, für die aber wegen  Vorerkrankungen oder dem aktuellen Gesundheitszustand, kein Versicherer diese Absicherung anbietet, gibt es eine Möglichkeit. Einige Versicherungsgesellschaften bieten eine private Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung oder ohne die Stellung von Gesundheitsfragen an. Hier sollte man aber genau auf die Klauseln achten.

Die gewählte private Absicherung sollte auch die Möglichkeit beinhalten, dass eine prüfungsfreie Anpassung vom versicherten Krankentagegeld bei einer Erhöhung des Einkommens vorgenommen werden kann. Bei den meisten Gesellschaften muss dieser Antrag auf die Erhöhung Krankentagegeld innerhalb von 2 Monaten, nach der Einkommenserhöhung, gestellt werden.

Die private Krankentagegeldversicherung leistet, anders als die 78 Wochen bei der gesetzlichen Krankenversicherung, für die gesamte Dauer der Arbeitsunfähigkeit, nach dem Eintritt einer Berufsunfähigkeit jedoch maximal für weitere 3 Monate. Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte in seinem Beruf auf nicht absehbare Zeit zu mehr als 50 Prozent berufsunfähig ist.

Um auch für diese Situation gewappnet zu sein, sollte jeder Arbeitnehmer und Selbständige auch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, oder zumindest eine Grundfähigkeitsversicherung, Dread Disease Versicherung, Invaliditätsversicherung oder private Erwerbsunfähigkeitsversicherung besitzen.

Ist keine dieser Absicherungen möglich, sollte man sich über eine private Unfallversicherung mit der Zusatzversicherung schwere Krankheiten Versicherung informieren. Gerade weil es mit der Berufsunfähigkeitsversicherung zu Problemen bei der Leistung geben kann, sollte jeder Versicherungsnehmer auch eine private Rechtsschutzversicherung besitzen. Diese Absicherung kann in Verbindung mit diesen Personenversicherungen, speziell mit dem Krankentagegeld und der BU-Versicherung, nur empfohlen werden.

ArbeitsunfähigkeitDer Beitrag ist abhängig von der Höhe des vereinbarten Tagessatzes, vom vereinbarten Beginn der Leistung, also ob ab dem 4ten, 8ten, 15ten, 22ten, 29ten, 43ten, 64ten, 92ten, 183ten oder 365ten Tag nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Der Selbständige kann zwischen allen Tarifen wählen, während für den Arbeitnehmer eigentlich nur ein Tarif mit dem 43ten Tag bis 183te Tag in Frage kommt. Während beim gesetzlichen Krankengeld, innerhalb der Bezugsdauer, kein Krankenversicherungsbeitrag zu entrichten ist, muss der Versicherungsnehmer die private Krankengeldversicherung, während der Dauer der Leistung, weiter zahlen.

Natürlich hat auch das Alter der versicherten Person, der Gesundheitszustand bei Abschluss des Vertrages und die berufliche Tätigkeit einen erheblichen Einfluss auf die Beitragshöhe. Die Versicherungen unterteilen die Berufsgruppen, in aller Regel, in A, B und C Berufe. In der Einstufung A finden sich Tätigkeiten in der Verwaltung und im Büro, in B Tätigkeiten aus dem Außendienst und in der Berufsgruppe C findet sich die Personengruppe wieder, die handwerkliche und gefährliche Tätigkeiten ausübt.

Unser Unternehmen bietet Ihnen über 10 Versicherer für ein privates Krankentagegeld an. In unserem Vergleichsrechner befinden sich die Versicherungen der Arag Versicherung, Continentale, Inter Versicherungsgruppe, Hallesche Krankenzusatzversicherung, R+V Zusatzversicherung, Barmenia Versicherungen, Gothaer, Signal Iduna Versicherung, Allianz und die Axa Versicherung. Mit dieser Auswahl sollte es nicht schwer sein, den richtigen Vertrag zu wählen.

Die Leistungen sind beim Krankentagegeld bei allen Versicherern relativ gleich. Ab dem gewählten Tag wird das private Krankentagegeld gezahlt, wenn die versicherte Person zu diesem Zeitpunkt arbeitsunfähig ist und keine Lohnfortzahlung mehr erhält. Die große Ausnahme bildet das private Krankentagegeld bei Existenzgründern. Die Gothaer Krankenversicherung versichert bei einem Existenzgründer bei einem Krankheitsfall innerhalb der ersten 24 Monate nur ein maximales Krankentagegeld von 50 Euro am Tag.

Die Arag Krankenversicherung staffelt das versicherbare Krankentagegeld nach unterschiedlichen Tarifen und die Hallesche Krankenversicherung bietet Gründern innerhalb der ersten 3 Jahre einen maximales Krankentagegeld von 150 Euro pro Tag. Natürlich besitzen die Tarife auch eine Karenzzeit.

Die Hanse Merkur Krankenversicherung bietet eine Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung und ohne Gesundheitsfragen an. Hier bekommt man das gewünschte Krankentagegeld ohne Gesundheitsprüfung oder Gesundheitsprüfung. Es ist aber bei diesem Krankentagegeld eine besondere Ausschlussklausel zu beachten. Der Tarif bildet auch keine Altersrückstellungen.

Der Versicherungsnehmer kann die private Versicherung mit einer ordentlichen Kündigung zum Ende jedes Versicherungsjahres mit einer Frist von 3 Monaten kündigen. Auch die Versicherungsgesellschaft hat das Recht, die private Absicherung zum Ende eines jeden der ersten drei Versicherungsjahre mit einer Frist von 3 Monaten kündigen. Es gibt aber einige Versicherungsgesellschaften, wie die Hallesche Krankenversicherung, die auf dieses Kündigungsrecht verzichten.

Da es Unterschiede im Beitrag und in den Leistungen gibt, sollte der mündige Verbraucher, Arbeiter, Angestellte oder Selbstständige einen Krankentagegeldversicherung Vergleich durchführen, um hier eine leistungsstarke Absicherung zu bekommen. Man kann auch einen aktuellen Krankentagegeldversicherung Test aus dem Jahr 2014 zu Rate ziehen, den man in verschiedenen Publikationen finden kann.

Man sollte aber keinesfalls die private Krankentagegeldversicherung mit der Krankenhaustagegeldversicherung verwechseln. Auch eine versichertes Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld in einer bestehenden Unfallversicherung kann die Leistungen in keiner Weise ersetzen. Auch eine private Krankenversicherung haben wir uns unserem Angebot.

Unser Unternehmen hält aber nicht nur Tarife aus der privaten Krankenversicherung und Krankenzusatzversicherung für Sie bereit, sondern auch Produkte wie die private Pflegeversicherung, private Unfallversicherung, private Haftpflichtversicherung, Krankenhauszusatzversicherung für den Aufenthalt in einem Krankenhaus, private Altersvorsorge, betriebliche Rechtsschutzversicherung und einer Kfz-Versicherung für Ihr Auto. Sie können diese Versicherungen natürlich alle vergleichen, berechnen und online abschließen.

Ein Angebot kann auch, mit den Versicherungsbedingungen, als PDF ausgedruckt werden. Auf unserer Startseite finden Sie alle Produkte und auch die Nummer unserer Hotline, mit der Sie mit dem Telefon kostenlos zu uns Kontakt aufnehmen können. Als Service für weitergehende Informationen und Fragen steht Ihnen immer ein ausgebildeter Versicherungsfachmann als Ratgeber zur Seite. Privatkunden können uns auch E-Mail schicken, wenn sie Informationen anfordern wollen. Eine persönliche Beratung ist regional auch vor Ort möglich.